Hello Kitty? Diese alberne Katze?

Nein, ich kann mich nicht mehr wehren. Meine Einstellung, allem Rosafarbenen den Eintritt in die Wohnung zu verwehren, muss ich überdenken. Das Kind wird größer und ich spüre, wie enorm der Einfluss der Kitakumpane auf Emma ist. Das Leben ist bloße Imitation. Das ist gut so und das möchte ich unterstützen. Ganz egal, wie ich über das Thema „Rosa für Mädchen, hellblau für Jungen“ denke: Wichtig ist, die Interessen eines Kindes zu fördern und zu stärken.

Ich habe mich also mit Hello Kitty angefreundet. Ja, diese alberne Katze aus Japan, von der man jeden Scheiß kaufen kann! Keine Ahnung, was die Mädels an DER finden, aber nun: Jetzt find‘ ich sie auch cool. So cool, dass ich mir ein Mega-Backprojekt aufgehalst habe, weil ich für die Kita-Weihnachtsfeier was ganz Besonderes machen wollte. Und ich wollte so gern Backen mit Fondant ausprobieren. Ein arbeitsames, zweitägiges Projekt, auf das ich aber mächtig stolz bin! Was meint ihr wohl, welche Kekse zuerst vergriffen waren?



Das Backrezept

Ganz einfacher Butterkeksteig, ordentliche Portion für zwei Dosen leckerster Plätzchen:

300 g Mehl
150 g Zucker
225 g warme Butter
1 TL Backpulver
1 P Vanillezucker
1 Pr Salz
2 Eier

Alles zusammentun und schön mixen. Gängig ist die Empfehlung, den Teig jetzt eine Stunde in den Kühlschrank zu tun. Ich mache das nicht, sondern arbeite sofort los. Mir war der Teig einfach zu hart zum Ausrollen, als ich das einmal probiert habe. Ich knete nach und nach immer noch ein wenig Mehl drunter, dann wird er händisch perfekt zum Weiterverarbeiten.

Ausstechen und ab aufs Blech damit (hier hat die Kamera nicht Hello Kitty, sondern Ritter und Schneemann erwischt):

Die Hello-Kitty-Kekse waren zeitaufwändig: Ich war zu geizig einen Ausstecher zu kaufen und so hab ich mir kurzerhand ’ne Schablone ausgedruckt. Hello-Kitty-Kopf ausschneiden, auf den Teig legen und manuell mit einem Messer drumrum: Ein gutes Ausdauertraining. Das gleiche übrigens später noch mal beim Fondant ;-).

Wenn die Kekse aus dem Backofen kommen, solltet ihr Fondant in beliebigen Farben zur Hand – und möglichst schon ausgestochen haben. Ich hatte viel Weiß, weil dies die Basis vom Kätzchen ist. Deshalb hab ich mich noch für den Schneemann entschieden. Die Jungs sollten ja auch was haben. Ich habe mich schwer getan, da was ordentlich Geschlechterrollenspezifisches zu finden. Eigentlich war für die Jungs der Ritter vorgesehen. Der hat mir aber später nicht so gefallen und ich hatte keine Zeit mehr, das graue Fondant (die obere Schicht des Ritters) noch mit andersfarbigem abzusetzen (der Schild sollte grün oder rot).

Zurück zum Fondant: Auch dies wie die Plätzchen ausrollen und ausstechen. Ich habe die noch warmen/heißen Kekse mit warmem Honig bestrichen und das ausgestochene Fondant oben drauf gelegt. Die Wärme hat den Effekt, dass das Fondant noch mal schön weich wird und sich gut an den Keks schmiegt. Der Honig verklebt das Ganze; ohne ihn hätte ich Angst, dass mir das Fondant später doch abfällt. Eine Herausforderung bei Hello Kitty war noch die Schleife; die habe ich zurechtgefummelt und -geschoben und wie die anderen Kleinteile auch mit Honig angeklebt. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden – so fürs erste Mal!

Zuletzt gab’s noch Stiele für die ganze Mannschaft aus Katzen und Schneemännern, die ich ebenfalls mit Fondant und Honig auf der Rückseite befestigt habe. Einige wenige Katzen sind später von ihren Stielen abgefallen (der Keks hat doch ganz schönes Gewicht), man sieht das auch sehr schön auf einem der oberen Fotos. Da würde ich das nächste Mal was anderes probieren, Honig als Kleber ist noch nicht das Ultimum. Sollte jemand Verbesserungsvorschläge haben, dann gern her damit!

So denn: Ab in die Kindermünder!

2 Kommentare

Lili - 17. Dezember 2012 - 17:49

Die Ritterkekse sind ja der Hammer! Ich finde es so unglaublich toll, wie viele verschiedene Ausstechförmchen es inzwischen gibt, da sind ja die dollsten Sachen bei! Als ich klein war, gab es nur die klassischen Förmchen wie Sterne, Pilze, Monde etc.
Eure Kitties sehen auch ganz besonders schön aus, Hut ab!
Eine schöne Weihnachtszeit wünscht
Lili

Michaela - 15. Januar 2013 - 11:00

Liebe Lili,

vielen Dank für deinen Kommentar und ja: Du kannst alles kaufen! Ich finde es auch toll, dass es so viele schöne Sachen gibt. Vor allem, wenn man mit Kindern zusammenlebt, entdeckt man quasi die Welt neu und kann auch selbst noch einmal Kind sein, es ist so schön!

Ja, die Kitties waren eine langwierige Operation, aber wie du siehst, es hat sich gelohnt! Danke für das Lob, vielleicht backst du ja auch mal welche und zeigst sie uns? Ich wäre gespannt sie zu sehen 🙂

Beste Grüße und ein gesundes und kreatives neues Jahr für dich!
Michaela

Das bekommen meine Kunden {Hochzeitsfotograf Berlin}

Pärchen, die mich den ganzen Tag für ihre Hochzeit buchen, bekommen neben ihren digitalen Fotodateien als kleines Schmankerl ein Büchlein von mir. Der Tag reduziert auf ein Minimum von Eindrücken, stilvoll präsentiert auf zwanzig Seiten echten Fotopapiers und ein echtes Erlebnis, darin zu blättern! Dieses hier gab’s in zweifacher Ausführung im Format 13×19 mit Widmungen für Braut- und Bräutigameltern und es war eine echte Freude für mich, mein Brautpaar damit zu überraschen. Jedes Paar ist anders und jedes Buch, das ich kreiere, auch. Das Digipack übrigens auch. Hier nun ein paar Inspirationen:


keine Kommentare

Es ist Nikolaus! Einen fleißigen für euch alle!

Im Gegensatz zum Nikolaustag im letzten Jahr, den ich „nur“ mit einem Foto dokumentiert habe, wollte ich dieses Jahr das freudige Ereignis mit einem Video festhalten. Die Zeit vergeht so schnell, die Kinder werden größer und flugs vergeht der Zauber, wenn die Mär vom Nikolaus (und die vom Weihnachtsmann) enttarnt ist. Ich genieße es, mein Kind dabei zu beobachten, wie es die Welt begreift und werde dabei selbst wieder Kind. Zu diesem schönen Gefühl gesellt sich bittere Traurigkeit, weil mir so unmissverständlich bewusst ist, dass diese Momente nicht auf- bzw. festzuhalten sind. Mir war es wohl ein inneres Bedürfnis, dieser Tatsache den Kampf anzusagen. Ein Video löst Erinnerungen anders aus als es Fotos tun.

Nun denn, mein großes Mädchen entpackt den Stiefel. Hach.

keine Kommentare

Nähen, basteln, backen…

… sind so Dinge, die mich um diese Jahreszeit begeistern und auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen. Was gibt es Schöneres, als liebe Menschen mit etwas Selbstgebasteltem zu überraschen?

Mein neuestes Hobby ist es, mich mit tollen Stoffen und kreativen Papieren zu umgeben. Ja, ich bin im Scrapbooking-Fieber! Unglaublich, was man damit alles machen kann. Und obendrein ergänzt die neue Sucht auch richtig gut meine Liebe zur Fotografie: Mit kleinen Aufmerksamkeiten kann ich meinen Kunden auf besondere Art und Weise „Danke“ sagen und ihnen ein frohes Weihnachtsfest wünschen. Aber auch in meinem legendären Adventskalender kommen kleine Kunstwerke richtig gut an.

Im Online-Shop von Dani Peuss habe ich mich jetzt richtig ausgetobt und mächtig viel Papier (Cardstock) eingekauft. Wenn ihr auch im winterlichen Bastelwahn seid, empfehle ich euch auf jeden Fall mal bei Dani vorbeizuschauen! Ein paar Eindrücke von meinem neuen Bastelmaterial seht ihr jetzt.

Schaut wieder vorbei, wenn ihr die Ergebnisse sehen wollt!

keine Kommentare

Hochzeit im Palais am Festungsgraben

keine Kommentare

Weihnachten im Schuhkarton

Es ist wieder soweit! Wie letztes und auch vorletztes Jahr haben wir wieder ein Päckchen gepackt, um einem Kind in der Ferne eine Weihnachtsfreude zu bereiten. Hier könnt ihr euch informieren über das Projekt „Weihnachten im Schuhkarton“: http://www.geschenke-der-hoffnung.org/projekte/weihnachten-im-schuhkarton/.

Von unserem diesjährigen Schuhkarton habe ich dieses Foto ausgewählt:

keine Kommentare

Adventskalender basteln

Ich frage mich, wo das Jahr geblieben ist! Es war doch grad eben, als ich da saß und meinen Adventskalender bastelte!

So denn: Neues Jahr, neues Exemplar. Ab 2008 habe ich es mir zur schönen Tradition gemacht, für liebenswerte Mitmenschen einen Adventskalender zu basteln. Nicht nur irgendeinen; er ist schon wirklich etwas Besonderes. Wenn das diesjährige Modell fertiggestellt ist, werde ich ein paar Fotos vom Herstellungsprozess posten. Vielleicht habt ihr ja Lust, ihn irgendwann einmal nachzubasteln? Aber nehmt euch in Acht: Der Zeitaufwand für die Herstellung beläuft sich auf einige Stunden: Ich schätze vier solltet ihr wenigstens veranschlagen – davon ausgenommen ist die Zeit für die Zubereitung von kleinen Köstlichkeiten, die sich natürlich im Innern der Tütchen befinden werden.

Seid gespannt, bald gibt’s mehr von meinem Adventskalender ;-).

keine Kommentare

Familienshooting Lichterfelde

keine Kommentare

Unternehmensfotos für eine Anwaltskanzlei {Businessfotografie Berlin}

Endlich komme ich dazu, die Reportage zu posten, die ich in einer Berliner Anwaltskanzlei fotografiert habe. Dies war mein erster „Job“ nach Majas Geburt und ich weiß noch, wie mir die Brüste spannten, als ich den sechs Wochen alten Knirps nach vier Stunden Abstinenz endlich wieder zur Mahlzeit bat. Was für eine Befreiung! (Wer sich die Fotos genau anschaut, der findet auch einen Hinweis auf ihr Entstehungsdatum.)

Gleichwie, Fotos verenden ja nicht zwangsläufig, wenn sie auf der Festplatte herumliegen. Im Gegenteil: Sie erlauben nach einer Zeit des Ruhens einen objektiveren Blick und das macht es mir leichter, aus der großen Anzahl von aufgenommenen Fotos die auszuwählen, die ich hier präsentieren möchte.

Viel Freude nun beim Betrachten der Fotos und: Wenn auch ihr (oder Sie) als Unternehmer Businessfotos für euren professionellen Werbeauftritt wünscht, mailt mir und ich mache euch gern ein Angebot! Und hier geht’s zur Rechtsanwaltskanzlei Manuel Kirstein: www.berlineranwaelte.com.

keine Kommentare

F a c e b o o k
I m p r e s s u m
P r e i s e
F a c e b o o k