… sagt mein Liebster und legt mir nahe, etwas für mich zu tun. Danke!
Ich lade meine Akkus und tue das, was ich schon letztes Jahr tun wollte: die bunten Weihnachtslichter in unserer beschaulichen Kleinstadt fotografieren. Es kostet mich momentan wirklich Überwindung, abends noch mal aus dem Haus zu gehen. Am liebsten würde ich mich mit Wärmflasche, Decke und was zu lesen in einer gemütlichen Ecke verschanzen. Aber ich brauch‘ den Kopf jetzt frei. Und die tausend Lichter in den liebevoll dekorierten Vorgärten werden mir dabei helfen.
Folgendes Foto ist entstanden 2010 auf dem Weihnachtsmarkt Charlottenburg. Ich mag es, mit der Unschärfe zu spielen. Und ich finde es immer wieder faszinierend, welch eindrucksvolle Fotos entstehen, wenn ganz viele Lichtpunkte im Unschärfebereich liegen.




Wer meinen Blog regelmäßig liest weiß, dass bei uns die Vorweihnachtszeit mit der
Es ist schon irgendwie makaber, so ein Foto zu veröffentlichen. Wo jeden Tag aufs Neue diese Grauen erregenden Nachrichten und Bilder aus dem Nahen Osten zu uns dringen. Bilder von Menschen, die anderen Menschen die Köpfe abschneiden. Fotos und Videos, die uns freiheitlich und demokratisch denkende Menschen einschüchtern sollen. Welch unheilvolle Brut von zurückgebliebenen Individuen treibt dort ihr Unwesen?
Unser Emil ist mittlerweile sieben Wochen alt und endlich schaffe ich es, ein paar Fotos von ihm zu posten. Beim ersten Fotoshooting seines Lebens war er acht Tage alt – allerhöchste Zeit, bevor der zarte Neugeborenentouch verflogen ist. Es war hier und da schon knifflig, ihn schlafend abzulichten. Ein Tag kann manchmal schon einer zuviel sein und die kleinen Mäuse sind hellwach und lassen sich nicht mehr so einfach einwrappen und drapieren. Und so stand ich denn auch mit unserem Emil: bewaffnet mit dem Haartrockner, um ihn in den Schlaf zu föhnen. Schwerstarbeit war das wieder mal an so manchen Stellen, v.a. wenn daneben noch der Heizlüfter steht. Puh. Aber die Arbeit hat sich gelohnt, wie ich finde. Süßer Emil, ich bin verliebt in dich! Deine Schwestern übrigens auch…
















Huch! Wie schnell ein Kind doch mit diesen ollen Stützrädern auf der Nase liegen kann. Nicht schön, aber eben eine Erfahrung, um die wohl keiner von uns drumrumkommt. Und gut, dass ich gerade die Kamera im Anschlag hatte, so ist doch gleich eine ganze Serie des Sturzmoments entstanden. Maja wird es mir hoffentlich nachsehen, dass ich aus dieser für sie schreckhaften Situation visuellen Profit geschlagen habe. Ist das doch allemal einfalls- und erinnerungsreicher als die Standard-Fotografenfotos aus der Kita, auf denen meine Kinder mit wildfremden Teddybären im Arm, in Koffern sitzend, posieren müssen. Wobei: Ich kauf eh immer nur das Gruppenbild.











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