Amazon rockt!

Ts, unglaublich! Kaum zu glauben!

Bei Amazon vor Tagen ein Buch bestellt, nun ist es da, aber ich hab’s mir anders überlegt. Rücksendeprozedere auf der Amazon-Seite recherchiert und plötzlich ein wenig irritiert: „Behalten Sie den Artikel und erhalten Sie eine Erstattung!
Keine Sorge! Sie müssen den Artikel nicht zurückschicken, um Ihre Erstattung zu erhalten.“ – Hä? Nicht zurückschicken, aber trotzdem Geld gutgeschrieben bekommen? Hm.

Ich wart’s ab. Aber wie ich gerade in Erfahrung bringen konnte, ist das anderen genau so auch schon passiert: Geld zurück und Artikel behalten. Anscheinend rentiert sich der Rücksendevorgang für ein 8,95 Euro-Buch nicht und man wird zusätzlich mal als treuer Kunde honoriert.

De luxe. Find‘ ich echt gut. Danke, Amazon! Dafür bestell‘ ich doch gleich mal das, was mir anstatt des Buches nun vorschwebt. Ein anderes Buch nämlich…

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Maja ist geboren {Video}

(Maja, sieben Tage alt)

Nur wenige Menschen waren eingeweiht und nahmen aktiv die Entwicklung zur Kenntnis, doch nun möchte ich auch alle am freudigen Ereignis teilhaben lassen: Ja, ich bin wieder Mami geworden!

Unsere süße Maja erblickte am 19. Februar 2012 mit fünf Tagen Verspätung das Licht der Welt und brachte sogleich stolze 3640 Gramm auf die Wage (man sah es meinem Bauch nicht an). Das Längenmaß gab einen guten halben Meter preis und Maja erfreute uns mit drei Mal voller Punktezahl bei den Apgar-Werten. Rosig und energisch lag sie nun dort zwischen meinen Beinen und wartete zusammen mit Mama, Papa, Ärztin und Hebamme geduldig darauf, von der eben noch pulsierenden Nabelschnur getrennt zu werden. Herzlich willkommen, du Süße – schön, dass du da bist!

Die Geburt war schmerzhaft (ja, so ist es nun mal), aber im Ganzen eigentlich traumhaft. Nach gut sechs Stunden regelmäßiger Wehen schmierte ich nachts um halb vier ein ordentliches Stullenpaket und ließ mich von Mann und Kind ins Krankenhaus kutschieren. Das CTG verriet „Jawoll Volltreffer, nicht umsonst hier, Muttermund sechs Zentimeter offen, es kann losgehen“. Mittlerweile ist auch der werdende Papa wieder da, der Emma schnell mal ums Eck zu Freunden gebracht und ihnen somit nächtlichen Spiel- und Tobespaß beschert hat.

Ein bisschen Qual noch: Die Wehen kennen kein Pardon und schieben sich unermüdlich und immer ausdauernder durch meinen Körper. Himmel, lass es bald vorbei sein! In Gedanken schreie ich immer sehnsüchtiger nach einer PDA, spüre aber, dass sich das ja nun kaum noch lohnt. Um 8:51 Uhr Sonntagmorgen ist es geschafft. Puh. Da liegt es nun, das neue Wunder. Um 18:00 Uhr kehren wir – nun zu viert – ins traute Heim zurück.

An dieser Stelle möchte ich es auch nicht versäumen, DEM Menschen zu danken, ohne den dieses Glück gar nicht möglich wäre und den ich respektiere, den ich schätze und liebe: meinem Ehemann. Ich bin glücklich ihm begegnet zu sein, weil er auch mich respektiert so wie ich bin und mich auf meinem Wege vorbehaltlos unterstützt. Das alles empfinde ich als großes Glück und wünsche mir, dass wir unseren Lebensweg noch zahlreiche Kilometer gemeinsam beschreiten werden. Danke, mein Schatz.

3 Kommentare

Daniela - 27. Februar 2012 - 12:30

ZUCKER!
(aber ob ihr euch das mit dem Datum so gut überlegt habt?!?)

Michael - 29. Februar 2012 - 21:07

Meine allerherzlichsten Glückwunsch! Da ist euch ja zum 2. Mal etwas unglaublich süßes gelungen….
Liebe Grüße aus Fockbek!
Steffi, Michael & Mathis

Nina - 7. März 2012 - 10:50

sooooooooooo süß!! herzlichen glückwunsch!

So kann ein Leben beginnen

Sonntagmorgen. Berlin. Kurz vor 4. Die Wehen kommen seit gut 6 Stunden im 10-, dann 8-Minutentakt. Nun mal Zeit, ins Krankenhaus aufzubrechen. Kind ins Auto, Mann ins Auto, Frau ins Auto.

– Zugeparkt. –

So anekdotenreich kann ein Leben beginnen. Ich muss lachen und unbedingt mit der Kamera drauf halten, auch wenn ich mich vor Schmerzen verbiegen muss. Unglaublich. Das ist Berlin.

Am Abend sind wir wieder zu Hause. Stolz, diesen kleinen Wonneproppen hinter mir im Stubenwagen liegen zu sehen. So winzig und unberührt. Stolz, das alles geschafft zu haben. Wehen und Pressvorgänge sind was Fürchterliches. Ein hartes Stück Arbeit. Puh, geschafft. Herzlich willkommen, kleine Maja!

(Des nachts um vier bei ISO 6400)

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Modellbauausstellung 2012 – FEZ Wuhlheide

Am vergangenen Wochenende haben sich – wie jedes Jahr im Februar – die Modellbauer im Freizeit- und Erholungszentrum Wuhlheide getroffen. Es ist immer ganz drollig anzuschauen, mit welchem Enthusiasmus sich erwachsene Menschen zusammenfinden, um ihre Kunstwerke auszustellen und sich darüber auszutauschen.

Leider gab es gar nicht so viele Miniaturen a la Preiser und Co, sondern vornehmlich größere Modelle wie ferngesteuerte LKW, Flug- oder Kriegsfahrzeuge – und natürlich LEGO. Konkret war für mich eigentlich nur ein Aussteller interessant, der Miniaturfiguren zeigte. Ich liebe diese kleinen Figürchen und alles, was sie umgibt – und wie sie mit viel Detailversessenheit gebastelt und aufgebaut worden sind, um ihre eigene kleine Geschichte zu erzählen.

Rückblickend war es aber trotzdem absolut zufriedenstellend für mich, weil ich mich fotografisch auf diese eine Sache konzentrieren konnte. Und ich habe viel mehr Zeit dort zugebracht als ich erwartet hatte.

Dies hier sind ein paar Impressionen von meinem leidenschaftlichen Samstagnachmittag. Gearbeitet habe ich hier mit der Canon 40d und drei unterschiedlichen Objektiven (Helios 44 2.0, Samyang 85 1.4 und Revuenon 135 2.8) in Kombination mit Makro-Zwischenringen. Naja, und Stativ natürlich. Viel Spaß beim Anschauen!

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Kinder sind Wunder und so sollten sie auch behandelt werden {Video}

Punkt.

„Ich bin geliebt worden. Bedingungslos.“ – Wenn es mir gelingt, dass mein Kind in dieser Art und Weise auf seine Kindheit zurückblickt, dann habe ich alles erreicht, was es zu erreichen gilt im Leben. Alles andere ist Nebensache und stellt sich von selbst ein, sofern man sich denn nicht allzusehr gehen lässt.

Ich liebe mein Kind über alles und ich finde es rührend dabei zuzusehen, wie es unter dieser Liebe herangedeiht. Es ist doch eigentlich so einfach, das Vertrauen solch eines kleinen Menschen zu erlangen, indem man ihm mit Freundlichkeit, Geduld, Ehrlichkeit und uneingeschränkter Liebe begegnet. Es rührt mich so oft zu Tränen, wenn ich manche Eltern dabei beobachte, wie sie ihre eigenen Lasten aufs Kind abladen und Dinge von ihm verlangen, die man kaum von einem Erwachsenen verlangt. All die geschundenen Seelen…

Lasst die Kinder doch mal Kinder sein! Reglementiert sie nicht; zügelt euch, wenn es euch danach gelüstet, wieder einmal herumzuschreien, weil etwas nicht so läuft, wie es laufen soll! Wo steht denn geschrieben, wie etwas zu laufen hat?

Völlig schnuppe, ob die Pizza am Ende rund oder eckig ist, ob sie Buckel hat oder Löcher! Am Ende kommt ja doch etwas Tolles raus – man muss es nur sehen (wollen)! In diesem Sinne…

(Pizzabacken Sonntagabend. Rolf Zuckowskis „In der Weihnachtsbäckerei“ ist bei uns ganzjährig DER Renner. Gestern lief es geschätzte 17 Mal. Hintereinander.)

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Zum Wochenausklang

Ein schönes Wochenende wünsche ich all meinen Lesern!

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„Taverna Pikilia“ – ein griechischer Genuss {Businessfotografie Berlin}

Es ist schon ein Weilchen her, dass ich das 10jährige Bestehen der „Taverna Pikilia“ hier in Berlin fotografisch begleitet habe. Dabei ist eine schöne Fotoreportage entstanden, die das ausgelassene Zusammentreffen von Restaurantbesitzern und geladenen Gästen dokumentiert. Ich war quasi ein Geschenk von Freunden, als ich Maria und ihren Mann an ihrem Jubiläumstage in ihrem Restaurant in Zehlendorf mit meiner Kamera überraschte.

Als Geschenk für liebe Stammgäste haben sich die beiden etwas ganz Besonderes einfallen lassen: ein 40seitiges Fotobuch mit den schönsten Fotos des Jubiläumstages! Es war ein langer und intensiver Gestaltungsprozess, den wir ausschließlich per Mail abwickelten – doch nun ist der Auftrag produziert. 50 Bücher sind soeben bei mir eingetrudelt, die die beiden nun endlich in Empfang nehmen und ihren Gästen überreichen können.

Und wer gern mal wieder griechisch essen gehen möchte, dem kann ich das „Pikilia“ nur wärmstens empfehlen. Ich jedenfalls bin neben meiner fotografischen Arbeit dort im vergangenen Sommer ziemlich auf meine geschmacklichen Kosten gekommen. Verdauungsfördernd auf Zaziki, Kalbshaxe und Fladenbrot wirken am Ende aber nicht nur der obligatorische Ouzo und die wohltuende Zuvorkommenheit der Gastwirte, sondern auch sehr die farbenfrohe Gestaltung der Räumlichkeiten. Nichts geht über schöne warme Farben, die die Gemütlichkeit beim Essen anheizen. Unbedingte Besuchsempfehlung: http://www.pikilia.de/.

2 Kommentare

Daniela - 2. Februar 2012 - 18:49

Hallo Michaela,

es ist schön zu sehen, wie alles bei dir läuft. Ich freue mich immer wieder auf die neue Fotos, die mich aus dem Alltag entführen 🙂
Dir wünsche ich weiterhin viel Freude und alles Gute im neuen Jahr!

Liebe Grüße, Daniela

Micha - 3. Februar 2012 - 14:28

Liebe Daniela,

lieben Dank für deinen Kommentar – ich freu mich, wenn dich meine Fotos dazu bewegen, hin und wieder auf meiner Seite vorbeizuschauen :-). Hoffe, es geht euch gut und ich wünsche euch auch ein zufriedenes Jahr 2012!

Schöne Grüße aus Berlin!

Besinnliche Weihnachten!

Ich wünsche allen Freunden, Verwandten, Bekannten und treuen Bloglesern einen fleißigen Weihnachtsmann! Lasst euch beschenken und denkt nebenher aber bitte auch an diejenigen, die es nicht so gut getrofffen haben wie ihr. Das wünsche ich mir – ein bisschen mehr Empathie auf dieser Welt!

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Dankeschön…

… allen Kunden für das zurückliegende Jahr! Es war mir eine große Freude , euch alle kennenzulernen und eure großen, persönlichen Ereignissse, ob Hochzeit, Geburt, Verlobung, Schwangerschaft, fotografisch zu begleiten. Als kleines Dankeschön findet ihr in euren Briefkästen in diesen Tagen diese kleine Aufmerksamkeit von mir. Alles Gute für euch, ein friedvolles Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr wünsche ich euch!

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