Vorweihnachtsstimmung {Video}

In diesen Tagen gibt es wieder mächtig viel zu tun: Am Wochenende hatte ich zwei Fotoshootings, die irrsinnig viel Spaß gemacht haben, und jetzt steht natürlich die Feinbearbeitung an! In nächster Zeit gibt’s auf meiner Seite also wieder ordentlich Fotonachschub; ihr dürft gespannt sein!

Nebenbei haben mich die Weihnachtsvorbereitungen stark in Anspruch genommen. Ich liebe es einfach, wenn die Wohnung hübsch dekoriert ist und die gebackenen Kekse in ihren Döschen darauf warten, vernascht zu werden. Das Wochenende war ein einziger Backmarathon. Anfangs bin ich immer sehr euphorisch und möchte – neben den Klassikern, die jedes Jahr produziert werden – viele neue Sachen ausprobieren. Doch wenn sich das aufgrund der Fülle über zwei Tage und mehr hinzieht, dann wird es allmählich dröge und zu diesem Zeitpunkt schwöre ich mir jedes Jahr, im nächsten damit aufzuhören – mit den Experimenten jedenfalls. Trotzdem ist es ein schöner Berg von Keksen geworden, von denen einige bereits ihren Weg in selbstgebastelte Adventskalender gefunden haben. Einige andere werde ich verschenken und ein dritter Teil ist für die Weihnachtsfeier in der Kita eingeplant. Der größte Teil jedoch wird sich wahrscheinlich vor mir selbst nicht retten können. Nun gut, es wird nichts umkommen und damit ihr seht, wovon ich spreche, habe ich dieses Video für euch zusammengestellt. Vielen herzlichen Dank an Maya Filipič aus Spanien, durch deren Interpretation von „Jingle bells“ die Kekse erst richig zur Geltung kommen! Und nun viel Spaß beim Ansehen! Über Kommentare freue ich mich natürlich immer!

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Rund um den Alexanderplatz

Heute hatte ich einen Termin beim Landesprüfungsamt und – yuchhu – ich habe eine Verlängerung bis 30.9.2011 bekommen, um meine restlichen Scheine nachzureichen. Grund genug, um mir ein paar Minuten Zeit zu nehmen und nicht in der verstaubten Bibliothek zu sitzen. Es wurde Zeit, meine neue Festbrennweite auszuführen. Ich find‘ das neue Teil rattenscharf, mag das weiche Bokeh und vor allem die Lichtpunkte im Unschärfebereich und hier insbesondere bei dem Bild mit den Senf- und Ketchupkübeln. Aber seht selbst:




Ein Blick in den Grapschautomaten


Grapschautomatenbetätiger

1 Kommentar

Andreas Krappweis - 8. Mai 2013 - 01:18

Superschöne Bilder!! „Senf & Ketchup“ ist ganz klar auch mein Favorit, dicht gefolgt von den „Edel“Uhren. Sind die alle mit dem Pentagon 50/1,8 gemacht? Meins ist heute auch angekommen, hoffentlich habe ich bald Gelegenheit es auszuführen ;-)))

Grüße
Andy

Umbau eines Lichtriesen

Nun ist es endlich meins! Monatelang hab‘ ich in der Bucht nach einem 50er-Normalobjektiv gesucht, eines mit schöner Lichtstärke, aber immer kosteten sie mir dann am Ende doch zu viel. Nun hab‘ ich dieses hier gefischt, ein altes Revuenon, das an einer alten Revueflex AC2 hing und zudem mit zwei weiteren Objektiven und einem Blitzgerät ins Haus kam.

Die AC2 hat einen Pentax-K-Anschluss und deshalb brauchte ich noch dazu einen passenden Adapter, mit dem ich die Objektive an meiner Canon 5d benutzen kann. Man muss wirklich aufpassen, was man kauft und ob sich die alten Objektive dann auch wirklich an die digitalen Systeme adaptieren lassen. Und so hatte ich zwar vorher – scheinbar – sorgfältig recherchiert und mir parallel den passenden Adapter bestellt, doch die Überraschung war groß, als ich die erste Aufnahme machte: Der untere Teil des Bildes war komplett schwarz und es hatte den Anschein, als würde der Spiegel der Kamera an dieser Stelle nicht vorbeikommen und das Bild dort nicht belichten. Tja, aber wenn andere Freaks auf ihren Canon-Systemen auch mit PK-Objektiven arbeiteten, musste es doch eine Lösung für das Problem geben?!

Okay, also noch mal das Internet aufgeschlagen! PK-Objektive können zwar prinzipiell auf Canon betrieben werden, aber vorher muss der konstruktionsbedingt länger herausragende Blendenhebel gestutzt oder komplett entfernt werden. Der Spiegel der Kamera kommt daran nicht vorbei und bleibt natürlich an dieser Stelle hängen. Also her mit der Dremel und abgefräst! Funktioniert tadellos.



Ein Foto meines Bildschirms, geschossen mit dem neuen Objektiv. Der untere Teil des Bildes bleibt schwarz.

Links das Canon-Bajonett, rechts das PK-Bajonett. Der Blendenhebel und eine weitere Plastiknase ragen zu weit in die Kamera hinein.

Auseinandergeschraubt…

… und ab damit!

Und hier noch ein paar erste Testschüsse ohne große Bearbeitung:

Karl May bei Blende 1.4, wobei ich die Schärfe nicht ganz dort getroffen habe, wo ich sie haben wollte. Das Bokeh ist zunächst einmal weich, cremig, mit anderen Motiven aber vielleicht noch besser zu bewerten.

Karl May bei Blende 5.6. Sehr scharf, so wie es mit dieser Blendenöffnung ja auch zu erwarten ist. Gefällt mir!

Ein Bokeh-Bild aus dem Bad. Nett.
Sonntagmorgen-Kaffee.

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Campus-Session

Heute war Personalversammlung in der Kita – nix mit ungestörtem Arbeiten also. An solchen Tagen schnappe ich mir Emma und wir gönnen uns einen Mensabesuch mit Pasta und Co. Da ich nicht ohne meine Kamera kann, sind auf dem Nachhauseweg über den Campus diese farbenfrohen Fotos entstanden. Ich liebe mein 85er Portraitobjektiv, ich kann kaum genug davon bekommen, weil es mit seiner enormen Lichtstärke so grandios den Hintergrund vom Hauptmotiv trennt.


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Kadü - 16. November 2010 - 00:02

Wow, was für wunderschöne Fotos das sind. Und irgendwie auch „Berlin“.

Micha - 16. November 2010 - 09:33

Danke Kadü, sehr lieb von dir!

Weihnachten im Schuhkarton

Unsere Kartons sind gepackt! Emma und ich haben in liebevoller Gemeinschaftsarbeit Schuhkartons mit Geschenkpapier beklebt und sie mit Spielzeug, Schulmaterialien, Mützen, Handschuhen und natürlich Süßigkeiten gefüllt.

Ich finde es nicht nur wichtig für mich persönlich, die Menschen zu unterstützen, die es nicht so gut getroffen haben in ihrem Leben wie ich in diesem wohlstandsverwöhnten Lande. Vor allem Emma möchte ich mit auf den Weg geben, dass ein Leben, so wie wir es führen, nicht selbstverständlich ist. Sie soll ein gesundes Gespür dafür entwickeln, was es heißt, genug zu essen zu haben, ein warmes Bett und all die Dinge darüberhinaus, die wir manches Mal gar nicht zu würdigen wissen. Ich möchte, dass sie zu einem Menschen herangedeiht, der sich in die Situation anderer hineinversetzen kann und gegebenenfalls bereit ist Hilfe anzubieten, ohne eine Gegenleistung dafür zu erwarten.

Aus diesem Grunde hat es vor allem mir wahnsinnig Spaß gemacht, diese Schuhkartons zu befüllen mit Dingen, die – wenn auch nur für eine kleine Weile – ein Lächeln in die Augen der Kinder zaubern. Und nun hoffe ich, dass unsere Kartons gut ankommen werden an ihrem Ziel irgendwo in Osteuropa. Es ist ein schönes Gefühl etwas getan zu haben.

Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, kann noch bis 15. November seinen Schuhkarton bei diversen Sammelstellen abgeben; auf der folgenden Seite gibt es nähere Informationen zu dieser sinnvollen Sache: http://www.geschenke-der-hoffnung.org/weihnachten-im-schuhkarton/.

Ein kleiner Hinweis noch: Das erste Bild ist mit 10-Sekunden-Selbstauslöser entstanden.

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Jasmin - 11. November 2010 - 14:51

Deine Bilder sind soo schön! Auch deine Einstellung z.B. im aktuellen Post gefällt mir sehr gut und macht dich als Menschen auch unbekannter Weise super sympatisch.
Ich würde mich freuen, wenn wir trotz der Entfernung irgendwie zwecks Hochzeitsreportage zusammenkämen 😉
Ganz Liebe Grüße aus NRW
Jasmin

Micha - 11. November 2010 - 21:13

Vielen Dank, Jasmin, für deine lieben Worte! Sie machen mich wirklich stolz und bedeuten mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin mit meiner großen Leidenschaft. Schauen wir mal, wie wir das mit eurer Hochzeitsreportage hinbekommen!

Viele Grüße
Michaela

Katharina im letzten Drittel {Schwangerschaftsshooting Berlin}

Es ist schon ein paar Wochen her, als ich mich mit Katharina auf der Museumsinsel zu einem spontanen Babybauchshooting traf. Der kleine Mann in ihrem Bauch hat sich für Mitte Dezember angesagt und so war es nun auch höchste Eisenbahn ein paar schöne Erinnerungsfotos zu machen, bevor die Murmel allzu rund wird. Die Museumsinsel bot uns eine fantastische Kulisse für unsere Aufnahmen und Katharina war wirklich ein Traum vor der Kamera. Hier sind sie nun, die Fotos und ich hoffe, sie gefallen euch. Alles Gute, Katharina und Alexander, für das, was da auf euch zukommen wird!

Dieses hier, das erste, ist mein Lieblingsfoto aus diesem Shooting!

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It’s Halloween!

Aber irgendwie hab‘ ich damit nix am Hut. Trotzdem möchte ich gern diesen kleinen Schnappschuss mit euch teilen, dem ich letztes Wochenende in einem Café in Heide begegnet bin.

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Am Computer sitzen ist arbeiten

Es ist beeindruckend zu beobachten, wie ein kleines Kind seine Welt erfasst. Emma ist jetzt in einer Phase, in der sie über einen – ich vermute – durchschnittlichen Wortschatz verfügt und sich damit zunehmend sicherer verständigen kann. Sie redet gern über Dinge, die sie interessieren und von denen sie jeden Tag umgeben ist. Fahrrad, Bus, Ball, Puta (Computer) und Tarre (Gitarre) sind momentan die schönsten Beispiele, aber auch Tätigkeiten wie arbeiten, essen, trinken und kuscheln beschäftigen sie sehr.

Vor allem beim Begriff arbeiten, der ja nun schon irgendwie semantisch komplexer ist, würde ich gern in ihr kleines Gehirn schauen können. Was treibt sie an, wenn sie diesen Begriff verwendet? Arbeiten benutze ich in ihrer Gegenwart, wenn wir über Papa reden: Wenn Emma ihn vermisst und nach ihm fragt, dann erkläre ich ihr, dass er arbeiten ist. Aber auch, wenn ich Dinge am Computer erledige, spreche ich von arbeiten. Demnach müsste Emmas Konzept von Arbeit aus der Abwesenheit ihr wichtiger Menschen bestehen, ergänzt durch Tätigkeiten am Computer. Arbeiten ist Papa weg und Puta. Wenn sie mich hingegen beim Kartoffelschälen beobachtet, war noch nie von arbeiten die Rede. Ich bin gespannt, wie sich das weiterentwickelt!

Eine andere Sache, über die ich letztens schmunzeln musste, ist die Verbindung Schlüssel-Schloss, die Emma nun begriffen hat. In der U-Bahn kramte sie meinen Schlüssel aus der Tasche, um ihn ins Türschloss der Fahrerkabine zu stecken. Seitdem trifft mich immer öfter Emmas verwunderter Blick, wenn ich ihr sagen muss, dass unser Schlüssel eine fremde Tür nicht aufschließen könne. Wie heute wieder: Auf einem Nachmittagsspaziergang um den Block, bepackt mit Auto und darin liegendem Sandmann und Püppchen, entdeckte Emma den parkenden Peugeot und machte sich frisch ans Werk. Ob das wohl auch zu ihrem Konzept von Arbeit gehört?





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Pause

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F a c e b o o k
I m p r e s s u m
P r e i s e
F a c e b o o k