Heute gab es für Emma wieder einmal die obligatorische Quartalsuntersuchung in der endokrinologischen Abteilung der Charité. Im Wartezimmer machten wir’s uns gemütlich: Emma spielte und las und ich hatte meine Kamera im Anschlag. Der Doc ließ wie so oft auf sich warten; nach Gewichts- und Größenkontrolle durch die Schwester saßen wir also noch im Behandlungszimmer und schlugen die Zeit tot. Emma wurde das Warten zu anstrengend und sie äußerte ihren Widerwillen. Sie weinte und verlangte nach ihrem Schnulli. Der lag zu Hause in ihrem Bett und das wusste sie auch. Und weil ich ihr immer wieder dasselbe erzählte (Du bist schon groß, brauchst ihn nur noch nachts etc.), erhöhte sie die Frequenz ihrer Nörgelei und drückte dazu ordentlich auf die Tränendrüse. Es war dann aber irgendwann wieder gut, sie zischte ab und fegte über die Gänge.












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