„Kommt Papa mit nach Harz?“

Die Winterferien standen an und für unseren Familienpapa war genau in diesem Zeitraum wieder einmal eine Dienstreise vorgesehen. „Nein, mein Schatz, Emil, Emma, du und ich fahren allein“, entgegnete ich meiner Vierjährigen.

St. Andreasberg, Rodeln, Harz, Michaela Hanf

Es waren anstrengende Ferien. Nicht, dass ich das nicht vorher wusste. Allein mit drei Kindern unterwegs zu sein ist nun mal Herausforderung hoch 10. Da müssen Bedürfnisse befriedigt, bei Trotz- und Wutanfällen assistiert werden, aber zwischendurch gibt es dann trotzdem immer mal wieder diese Momente der Ruhe und Ausgeglichenheit. Momente, die für jeden Beteiligten so wichtig sind, um wieder neue Kraft zu schöpfen.

Trotz allem tat uns die Ortsveränderung gut. Wir hatten ordentlich Schnee in St. Andreasberg und konnten unseren neuen Rennrodel ausprobieren. Gleich am ersten Abend sausten wir den flutlichtbeleuchteten Berg hinunter. War das ein Spaß! Und nicht zu vergleichen mit unseren Flachlandhügeln in unserem Wohnviertel!

Und ich bin wirklich froh, dass wir nur zwei Schlitten dabei hatten. Drei Kinder, drei Schlitten: das hätte schön sein können. Aber das machen wir mal, wenn der Nachwuchs etwas größer und sich wirklich darüber im Klaren ist, dass nicht nur Hinunterfahren zum Rodeln dazugehört. Mir haben in diesen Winterferien zwei Schlitten gereicht, die ICH meistens den Berg hochzog. Manchmal hingen da noch ein/zwei nörgelnde Kinder dran.

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